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Sind wir bereit für die digitale Welt, die wir schaffen?

Der technologische Wandel beinhaltet sowohl wirtschaftliche als auch ethische Konsequenzen.

Mag sein, dass meine Fragestellung – „Sind wir bereit – intellektuell, philosophisch oder ethisch – für die digitale Welt, die wir schaffen“ –  rein rhetorischer Natur ist. Die digitale Welt hat schon längst Einzug gehalten. Erschreckend ist nur, wie einfach wir uns allmählich, und vielleicht zunächst unbemerkt, zunehmend digitalen Systemen unterwerfen, die wir kaum verstehen, geschweige denn einer Kontrolle unterziehen können. Es wird von Zeit zu Zeit vehement ein staatliches Regulativ eingefordert, wobei wir geradezu gedankenlos unsere Privatsphäre den BigData Töpfen dieser Welt in den Rachen schmeißen. Die Aktivitäten von uns Menschen werden analysiert und quantifiziert und den Playern zugeführt.

Informationen sind für Unternehmen ein wichtiger Rohstoff und sind schon am Ort des Geschehens schützenswert zu sammeln. Für die Politik ein Steuerungselement, um die Gemeinschaften und klar auch die öffentlichen Arbeiten zu verwalten. Mit dem Internet haben wir in vielen Bereichen eine gewisse Art von Freiheit erreicht und uns gleichzeitig dieser Freiheit beraubt. Wir sind der Einfachheit den Handel im Internet eingegangen, sich für den allgegenwärtigen Informationsaustausch einem Totalitarismus zu unterwerfen. Aber in der digitalen Lebenswelt, in der BigData in jeden Winkel der menschlichen Existenz reicht, steigen die Einsätze. Es liegt an uns, die richtigen Schritt an Sicherheit zu setzen.

Quelle: geralt/pixabay