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Digitale Kompetenz erfordert auch disruptive Innovation

Das ist alles nicht ganz so einfach, werden Sie denken. Vollkommen richtig, das Tagesgeschäft lässt grüßen.

Die digitale Transformation ist eine Herausforderung der Stunde. Um diese bewältigen zu können, müssen wir selbst unsere eigenen Transformationsprozesse hin zu agilem Denken & Handeln modellieren, damit die eigene Organisation in die Zukunft gestartet werden kann. Zuallererst muss jedem klar werden, dass digitale Transformation nicht unbedingt eine technische Hürde sein wird. Es wird zwar noch etwas dauern bis die dafür notwendigen Infrastrukturen wieder bereit stehen, jedoch müssen wir uns darum nicht im Detail kümmern. Die Frage an jedes Unternehmen lautet: „Wie verhält sich mein Markt in den kommenden Jahren und haben meine Produkte und meine Dienstleistung das notwendige Standing? Oder braucht es transformatorische Innovationen?“ 

Bei der inkrementellen/evolutionären Innovation wird eine bestehende Technologie eines existierendes Produktes verbessert bzw. effizienter oder günstiger gemacht. Meistens werden ein paar weitere Anforderungen erfüllt und ein paar neue Eigenschaften hinzugefügt. Auslöser für eine disruptive Innovation sind die Veränderungen der Spielregeln auf dem Markt oder im Nutzungsverhalten. Interessanterweise wird die Disruption manchmal gar nicht durch wirklich neue, sondern vielmehr auch durch bekannte Techniken ausgelöst, die uns eine Veränderung in unserem bisherigen Verhalten aufzwingen. Besser noch, wir erkennen Veränderungen frühzeitig und leiten die Veränderungsprozesse selbst ein. Des Pudels Kern wird auch sein, sich aus der Uniformität des Marktverhaltens wohltuend vom Mitbewerber zu unterscheiden, um die entscheidenden Marktvorteile platzieren zu können!

Quelle: geralt/pixabay