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Manchmal einfach blind für die eigenen Fähigkeiten!

„Bin ich in meinem Job zufrieden“ könnte eine Jahresanfangsfrage lauten!

Der Job-Anspruch ist hoch und die Arbeit soll täglich glücklich machen. So manche Zahlen bzgl. Unzufriedenheit im Job sind alarmierend und können für Unternehmen fatale Folgen haben. Die daraus resultierende innere Kündigung ist an sich ein schleichender, langfristiger Prozess. Verweigerung von Engagement und Einsatzbereitschaft, eine Distanzierung von der Arbeit sowie eine Verringerung der Motivation und Leistung gehen im Gleichschritt der Unzufriedenheit einher. Vor Jahren wollte ein ausgezeichneter Kundenbetreuer unbedingt in die Programmierung, weil dieser Job doch cool und geistig herausfordernd ist. Nach kurzer Probezeit, die ich zur „Selbstfindung“ gewährte, musste ich leider die Unfähigkeit für die Programmierung klarstellen. Für beide Seiten eine nichtbefriedigende Situation. Die Erkenntnis kam jedoch später. Seine Kundenbetreuungskompetenz, die Freundlichkeit und Kommunikationsfähigkeit und das generelle Engagement, eröffneten meinem Kollegen die Tür bester Vertriebsmann zu werden. Suchend in der Berufsorientierung zu sein wird so jeder von uns schon mitgemacht haben. Manche fühlen in ihrem Arbeitsalltag eine diffuse Unzufriedenheit, ohne zu wissen, woher sie kommt, oder was man dagegen unternehmen kann. Sie merken nur, die Arbeit bereitet ihnen keine Freude mehr. Sie glauben, dass sie falsch eingesetzt werden oder auch, dass sie schon zu wesentlich Höherem berufen sind und suchen die Veränderung. Sie hoffen, ein neuer Job bringt neues Glück. Finden Sie heraus, wo ihre Stärken und Motivationen liegen, aber auch, welche inneren Haltungen Sie begrenzen und welche Energiefresser die Bremser sind. 

Quelle: Lenalensen/pixabay