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Es weht der Wind im Winterwalde mit wahnsinnigem Tempo

Irgendwie ist es durch all die Veränderungen in den Arbeits- und Lebensumständen unserer „Hektomatikwelt“ schwierig geworden, Balance zu finden.

Ich mache es mir jetzt einfach, wenn ich behaupte, dass so manches Ungleichgewicht in bio-psycho-sozialer Auswirkung, nur durch uns selbst, zumindest ein wenig, beeinflusst werden kann. Zur Jahreszeit und zur Adventszeit passend, lädt das Bild vom Winterwalde dazu ein, gut eingepackt, sich dem Tanz der Schneeflocken hinzugeben. Einfach die angenehme Kälte zu spüren und die Kristalle auf dem Gesicht oder der Zunge in ihre Ursprungsform taumeln zu lassen. Einfach ich sein. Die Gedanken, gute oder schlechte, richtig einordnen und wieder hören. Auf sich selbst hören, in sich hinein hören. Ruhe einkehren lassen. Höchstwahrscheinlich begleitet uns jedoch auch am Ort der Ruhe ein Smartphone. Ständiger Begleiter. Nur noch schnell die E-Mails gecheckt, ein paar Dialoge in WhatsApp inkl. Bild vom ach so schönen Winterwalde oder was auch immer hier gesendet werden soll. Und ja, ein wichtiger Anruf muss auch noch angenommen werden. Scheiß Schneeflocken, die Sicht auf das Display ist miserabel und klamme Finger habe ich auch. Ruhe? Jetzt doch die Gelegenheit nutzen. Schneeflocken tanzen mich zur Entschleunigung. Ist doch ein toller Vorsatz für die kommende Zeit.