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IoT – Internet of Things is the Future

Wir werden geradezu von IoT-Future-Berichten zugemüllt. Wenn wir jedoch genau hineinhören, spüren wir, dass wir noch die Henne-Ei-Überlegung anstellen.

Goldgräberstimmung ist bei uns noch keine aufgekommen. Mit ein wenig Neid schauen wir in die USA und nach China. Der IoT-Bereich wächst schnell und bietet der Industrie Möglichkeiten, Ziele wie Produktions-/Betriebsoptimierung, Effizienzsteigerung, Verkürzung der Durchlaufzeiten, Erhöhung der Flexibilität, individuelle Massenproduktion und Optimierung des Energie-/ Ressourcenverbrauchs zu erreichen. Die Herausforderung besteht darin, dass derzeit weniger als ein Prozent der von Industriemaschinen generierten Daten gesammelt und analysiert werden, was ein wesentliches Hindernis für die Erreichung der zuvor genannten Ziele darstellt. Und überhaupt, derzeit läuft doch alles prima! 

IoT-Betriebssysteme und dahinter stehende Player haben die Anforderungen des neuen Marktes erkannt und haben IoT-Lösungen für dieses Problemumfeld entwickelt, die aus IoT-Gateways (Konnektivität), Plattform (Datenspeicher) und Apps (Analytik) bestehen. Das IoT Umfeld befindet sich jedoch in einem frühen Stadium der Bereitstellung. Wir brauchen eine breite, professionelle Funkversorgung für betriebliche Kommunikation und kritische Infrastruktur mit Schwerpunkt M2M, um eine leistungsfähige, frequenzeffiziente, wirtschaftliche und flächendeckende Kommunikationslösung für Unternehmen und Organisationen zu realisieren. Besonders die Ausrollung von professionellen Infrastrukturen ist der Treiber für Lösungen in der Wirtschaft. Nur eine solche „breite Schulter“ garantiert eine Umsetzung und eine zumindest tragbare Kostenverteilung. Alles andere verhindert geradezu nach dem „Henne-Ei- Prinzip“ den Wettlauf frühzeitig dabei zu sein. Es gibt natürlich auch andere Meinungen dazu die da meinen, klein und kostengünstig zu starten. Einfach mal mit einer bestimmten Fragestellung beginnen und schauen, was sich daraus ergibt. Klar, entspricht auch unserer Mentalität und ist auch zu begrüßen. Alles müssen wir jedoch nicht neu erfinden. 

Die aktuelle Zeit erinnert mich ein wenig an die 1990er Jahre, als das Internet begann. In Bezug auf die langfristige Vision sehe ich, dass die industrielle Welt autonome Produktion und/oder künstlich intelligente Maschinen erreichen will. Davor jedoch werden Unternehmen einen Weg des Lernens gehen müssen. Werden Daten zu sammeln und zu überwachen beginnen oder auch lernen Daten zu diagnostizieren. Werden lernen, zukünftige Ereignisse vorherzusagen und zu verstehen, warum einige Ereignisse eintreten. Der Weg zum „Klondike“ war auch kein einfacher. Gegenwärtig befinden sich die meisten Unternehmen in der Überlegungsphase. Bei vielen fehlt noch die Chuzpe von Lösungen. Vorreiter gibt es genug. Also, auf geht`s. Es ist es noch ein weiter Weg in die IoT-Zukunft der industriellen Welt.