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„Die Schwierigkeit liegt nicht so sehr in den neuen Gedanken
als in der Befreiung von den alten.“

John Maynard Keynes: Allgemeine Theorie, 1936

 

Die Komplexität der neuen Technologien erfordert Wissensteilung und Schulterschluss.

Wer hat überhaupt noch den Überblick, das sich ausbreitende technologische Angebot bezüglich  Transformationen zu erfassen? Alle merken, dass sich etwas bewegt, wissen jedoch noch nicht was. Zumindest was sich im eigenen Unternehmen bewegen wird (müssen). Die Asiatischen Innovationen werden mit Staunen zur Kenntnis genommen und lösen fast eine „Innovations-Inflation“ aus. Das darf sich unsere Gesellschaft nicht leisten, auch wenn der Wald vor lauter Bäume nicht mehr gesehen wird. Aber wer hat schon den Überblick oder gar den Durchblick? Innovationen brauchen auch den kritischen Zweifel, brauchen die Auseinandersetzung und einen klaren Blick das Richtige zu erkennen. Vielleicht tun wir uns auch deshalb so schwer, weil wir erahnen, dass Digitalisierung das Ende einer Arbeitswelt, in der Fleiß über der Kreativität steht, bedeutet. Jede Innovation braucht Erneuerungsimpulse und die bekommen wir derzeit aus allen Ecken und Enden (der Welt). Europa darf nicht trödeln. Wir sollten Neues auf unsere Fahnen heften können. Ziel aller Methoden, Werkzeuge und Technologien ist es, eine Erleichterung in der Arbeit zu erreichen. Innovation ist der berechtigte Anlass für die Hoffnung, dass es besser wird.

Quelle: geralt/pixabay