1
 

Navy Seals: Extreme Ownership

Unternehmensstrategien, Organisationsstrukturen und vieles anderes mehr, haben alle ihre Ableitung aus einem militärischen Ansatz.

Entscheidungen, besonders falsche Entscheidungen, können tödlich sein. Die Fähigkeit gemeinsam Ziele zu erreichen und gemeinsam erfolgreich zu sein, haben die beiden Autoren Jocko Willnik und Leif Babin aus ihrem militärischen Umfeld bei der Führung einer Eliteeinheit, in ihrem Buch "Extreme Ownership, how Navy Seals Lead and Win" in eine für die Geschäftswelt angepasste Form verarbeitet. Der Führungsauftrag ist klar, da gibt es keinen Interpretationsspielraum mehr. Verantwortung ist der Schlüsselbegriff für alle Thesen. Wer Führungsaufgaben zu erledigen hat, kennt die Situation: Das Projekt ist definiert und die Aufgaben verteilt. Eigentlich alles klar und plötzlich stellt man fest, dass vieles, wenn nicht alles, nicht so läuft wie ursprünglich im Qualitätsmanagement festgelegt.

Sogar auf die Vision und auf die Mission hat man laissez faire geschworen. Jetzt ist schon einiges schief gelaufen. Etwaiges Versagen wird auf äußere Umstände geschoben. Die Schuld und Verantwortung haben andere oder sie wird zumindest in Ausredenschlagen verteilt. Lamentieren hilft im Nachhinein, auch im Vorhinein, gar nichts. Wir müssen wegkommen von der Schuldzuweisung zu einer Verantwortungsübernahme. Ja, Verantwortung ist das Zauberwort und das gibt es nicht erst seit den Navy Seals. Es gilt Verantwortung für sich selbst und andere zu übernehmen. Um keine falschen Schlüsse zuzulassen und Interpretationskünstlern freien Raum zu lassen, möchte ich festhalten, dass jeder im Unternehmen Verantwortung übernehmen muss. Alle MitarbeiterInnen tragen eine Leistungsverantwortung, auf jeden Fall in ihren gewählten und/oder zugeordneten Funktionen und Rollen. Auch für die vermeintlich einfache Aufgabe einen Balken zu tragen, braucht es dir Kraft des ganzen Teams.

Lesen Sie hier einen Zusammenfassung des Buches.