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Sinn der Arbeit und kein Kickertisch

Co-working, Workspace, Swarming, Collaboration, Cocreation bringen neuen Sinn in die Arbeit.

Bei uns im Office liegt schon da und dort einmal ein Ball der gekickt wird. Ein Football-Ei wird auch hin und wieder geworfen und zum Tages- oder Wochenausklang gibt es harte Auseinandersetzungen auf der Playstation Konsole mit dem FIFA-Spiel.

Etwas spielerisch zu gestalten macht Gedanken frei. Hier eine Verbindung zu „Spieler sind die besseren Mitarbeiter“ zu suchen, wäre vermessen. Aber Gemeinsamkeiten schweißen tatsächlich zusammen. Wir sind nun mal „wieder“ eine individualisierte Gesellschaft geworden und haben mühsam den Weg vom Einzelkämpfer zum Teamplayer gesucht. Fest steht, dass es viele Jobs in denen menschliche Eigenschaften wie Kreativität und Begeisterungsfähigkeit nicht gebraucht werden, sondern nur noch Routine gefordert wird, bald nicht mehr in bisheriger Art und Weise geben wird. Aber was ist eine individualisierte Gemeinschaft? Das ist eine Gesellschaft, in der sich jeder als eigenverantwortliches Individuum erleben darf. Vergleichbar mit einer Sportmannschaft: Es kommt auf jeden an, aber jeder muss auf seiner Position etwas besonders gut können und dieses in den Dienst der Mannschaft stellen. Es gewinnt oder verliert immer nur die Mannschaft! So eine Fußballmannschaft funktioniert doch so wie ein Unternehmen funktioniert? – Einzelspieler, Mannschaft, Kapitän, Trainer und Trainerstab, Vorstand, Präsident, Geldgeber! Die Parallelen zum Unternehmen kann sich jeder gut vorstellen. Nun, ein Unternehmen kann und muss den Rahmen für co-kreative Gemeinschaften bieten. Es braucht auf jeden Fall den Sinn für das was die Player tun, der unter die Haut geht, um so jene Kraft zu finden, um auch bei schwierigen Aufgaben den Job mit einem Lächeln im Gesicht erledigen zu können. In unserem Dienstleistungsjob brauchen wir jeden Einzelnen aus der Mannschaft, um zum persönlichen Erfolg zu kommen. Das ist befriedigend, ist Spaßfaktor, auch wenn vielleicht andere die „Tore“ schießen. Dienstleister stellen sich dieser Herausforderung. Die Messlatte ist vom Kunden, vom Markt gesetzt. Hier sich täglich beweisen zu müssen, ist unumgänglich. TIP Dienstleister sind hier besonders gut und man spürt den Geist und die Kraft, es besonders gut machen zu wollen.