1
 

Die VUCA Umfeldprägung: Volatile, Uncertain, Complex, Ambiguous

VUCA ist eine Chance und Herausforderung für Unternehmen, Team und Individuum und beinhaltet einen klaren Auftrag zur Führung.

Kennen Sie das auch? Ihre Mitarbeiter weisen eine hohe Agilität auf, machen fast alles in Eigenverantwortung, bis die Führungskraft Schritt für Schritt zum Mitarbeiter mutiert, da Führung nicht mehr gewollt ist, weil Kontrolle, Zielformulierung und Planung, mehr oder weniger „out“ sind. Ohne Führungskraft funktioniert das sogar und zwar genau bis zu dem Zeitpunkt, zu dem die Organisation eine nicht zu definierende Größe erreicht hat und Führung braucht. Vor allem nur bis zu jenem Zeitpunkt, zu dem die Probleme auftauchen, die der einzelne Mitarbeiter nicht mehr lösen kann oder will. 

Zu lesen ist allerorts:

„Nicht zuletzt dank technologischen Fortschritts ist die Unternehmens-, Arbeits- und Produktewelt von heute zunehmend VUCA geprägt. (VUCA = volatile, uncertain, complex, ambiguous, also schwankend, unsicher, komplex, mehrdeutig)“

Nun, irgendwie hatten wir das schon alles. Es wird nur noch alles ein wenig mit mehr Geschwindigkeit auf uns zukommen. Was heute noch richtig und State of the Art ist, kann bereits morgen komplett auf den Kopf gestellt werden. Hinzu kommen die neuen Generationen, die immer weniger in klassischen Hierarchien denken, die selbstgesteuert arbeiten und aktiv mitgestalten wollen oder halt die Generationen, die sich irgendwie schon verabschiedet haben. Wenn schon die Rahmenbedingungen volatil sind braucht es eine klare Ansage und eine richtige Zielformulierung. 

Auf jeden Fall macht die Qualität der Führung den Unterschied. Da gilt es positives Leadership gepaart mit unternehmerischem Denken, in wertschätzender Zusammenarbeit mit MitarbeiterInnen, für den Erfolg der MitarbeiterInnen und schlussendlich für das Unternehmen, in eine Umsetzung zu bringen. Zusammenarbeit bedeutet auch immer einen hohen Grad an Kommunikation der vorgegebenen Ziele, Mithilfe die richtigen Schritte zu tun und die Interaktion der Personen zu fördern. 

Agiles Arbeiten beginnt bei einer Ich-Betrachtung und Selbstverantwortung. Wie transparent arbeite ich im Moment? Wie selbstgesteuert agiere ich? Wie viel Verantwortung trage ich? Findet man sich in einem sehr hierarchieorientierten oder kollaborativen Team wieder? Vielleicht bin ich sogar von meiner Führungskraft allein gelassen. Das stelle ich meistens dann fest, wenn es zu spät ist.

Quelle: qimono/Pixabay